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Gallischer Umgangstempel und Grabhügel

 Keltische Viereckschanzen, die in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts von Klaus Schwarz als kultische Bereiche beschrieben wurden, werden nach neuester Forschungsmeinung nicht zuletzt aufgrund der Erkenntnisse aus der Grabung in Plattling-Pankofen als eine Art Gutshof mit Kultbereich, ähnlich einem heutigen kleinen Dorf mit Kapelle gedeutet. Der Umgangstempel der hier rekonstruiert wurde stellt eben ein solches Heiligtum dar. Sein 8,45 m hohes Dach wurde mit Holzschindeln gedeckt.

Fundort: Plattling-Pankofen
Zeitstellung: Ende 2. Jhd. v. Chr.

 

 

Grabhügel

 Ein geschlossener kleiner Grabhügel weist auf den Totenkult und die Religion der Kelten hin. Die religiösen Vorstellungen dieser Zeit spiegeln sich auch noch in vielen christlichen Feiertagen wider. Im Gegensatz zu der vorhergehenden Urnenfelderkultur, bei der die Leichen verbrannt in Flachgräbern niedergelegt wurden, werden die Menschen nun in unterschiedlich großen Grabhügeln bestattet. Das Exemplar hier vor Ort ist nur ein kleiner Vertreter der bis zu 15 m hohen Grabmonumente.
Die offene Grabkammer soll einen Eindruck über den Aufbau eines Hügelgrabes vermitteln.
(Zur Zeit in Renovierung)

 

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